Informatik

Informatik kann am HHG in der Oberstufe als Grundkurs gewählt werden. Inhaltlich richten wir uns nach dem aktuell gültigen Lehrplan.

Zudem ist es ab dem Schuljahr 2017/18 möglich, Informatik  in den Jahrgangsstufen 9 und 10 alternativ zur dritten Fremdsprache als freiwilliges, zusätzliches Wahlfach zu belegen.

Wer Freude am „Knobeln“ und „logischen Denken“ hat, ist im Grundfach Informatik sicherlich gut aufgehoben und hat die Chance, wichtige Schlüsselqualifikationen für das spätere (Berufs-)Leben zu erwerben. Insbesondere Schülerinnen sollten sich nicht scheuen, die angebotenen Informations-, Probe- und Beratungsmöglichkeiten zu nutzen.

Als Programmiersprache verwenden wir in der MSS hauptsächlich Python. Diese kann, wie alle im Untericht verwendeten Programme, kostenlos downgeloadet werden. Ein Lehrbuch ist nicht eingeführt. Teilweise verwenden wir Materialien aus dem kostenfreien, von Herrn Dr. Klaus Becker initiierten online-Lehrbuch für das Schulfach Informatik in Rheinland-Pfalz.

Aber auch Auflockerungen des Lehrstoffes, etwa in Form von Wettbewerbsteilnahmen wie dem Informatik-Biber 2015 (Bericht), kommen nicht zu kurz.

Fachlehrer sind aktuell Herr Umlauf, Herr Römer, Herr Müller und Herr Blauth.

O. Blauth (Fachkonferenzvorsitzender)

eam des HHG bei der Innovationswerkstatt 2018

Am 20.02.2018 machte sich ein Team des Helmholtz-Gymnasiums, bestehend aus Evgenija Nusortschin, Daniel Schwerdt und Lenard Jablonski mit Herrn Römer auf nach Mainz in die Staatskanzlei zur Innovationswerkstatt 2018. Bei dieser ging es um die konkrete Umsetzung von Ideen im Bereich des "Internet der Dinge", die das Leben von Menschen verbessern sollten. In Zusammenarbeit mit Tom Binkle, der leider nicht mitfahren konnte, qualifizierte sich das Team für den Workshop mit der Idee einer "Raumbelüftung der Zukunft":

Eine zentrale Steuereinheit sollte mit Hilfe eines Gas-, Temperatur- und Geräuschsensors die aktuelle Raumluftsituation überwachen und bei Bedarf eine Klimaanlage, einen elektrischen Fensteröffner oder visuelle Warnsignale steuern. Hauptanwendungsgebiet sollte die Überwachung des Kohlenstoffdioxidgehaltes in Klassenräumen sein, damit die Schülerinnen und Schüler immer konzentriert arbeiten können.

In Mainz angekommen erhielten wir nach einer Begrüßung durch die Bildungsministerin und den Wissenschaftsminister eine kurze Einführung in die uns zur Verfügung gestellten Octopus-Minirechner. Interessant sind dabei die Möglichkeiten der Einbindung ins Internet. So können aktuelle Messwerte in einer Onlinedatenbank protokolliert, automatische Emailmeldungen verschickt und sogar neuere Sprachsteuerungssysteme angesprochen werden.

Im Anschluss hatten wir gestärkt durch das Catering Zeit, um unsere Idee umzusetzen. Dazu wurde uns ein Gassensor zur Verfügung gestellt, der bis zu vier verschiedene Gase gleichzeitig überwachen konnte. Leider konnte man kein Kohlenstoffdioxid, sondern nur Kohlenstoffmonoxid überwachen, sodass wir als Beispielumsetzung das Szenario einer Shishabar gewählt haben. Gemeinsam wurde ein Modell eines Raumes gebaut, der Gassensor sowie ein Motor für eine Lüftung installiert und der Octopus programmiert. Getestet wurde das System durch ein qualmendes Streichholz - in der Tat wurde sobald der Qualm den Sensor erreichte, der Lüfter aktiviert, eine Warnung als Laufschrift auf einer LED-Wand ausgegeben, ein rotes Warnsignal aktiviert sowie eine Email als Warnung an den fiktiven Besitzer der Bar versandt.

Alle Ideen wurden zum Abschluss von den Gruppen vorgestellt und so der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Beauftragten für Digitalisierung, den anderen Teams und dem Team des Umwelt-Campus Birkenfeld präsentiert.

Der Tag war insgesamt sehr gelungen, das Team konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und wir erhielten noch weitere Bausätze des Octopus-Kits um uns auch weiterhin mit dem "Internet der Dinge" zu befassen.

Weiterführende Informationen wie Pressemeldungen, Fernsehbeiträge und Bilder findet man unter: