Mathematik am HHG

Mathematik-Wettbewerbe

Jedes Jahr nehmen talentierte und an Mathematik interessierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule an einem oder sogar mehreren Mathe-Wettbewerben teil – und das oft sehr erfolgreich.

Bericht zum Wettbewerb "Mathe ohne Grenzen" 2015

  1. Mathematik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz (Landeswettbewerb)

Es nehmen Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen teil. Der Wettbewerb bietet ihnen interessante mathematische Probleme und Aufgaben an. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass die Teilnehmer vom Aufforderungscharakter dazu verführt und motiviert werden, sich in selbständiger und eigenverantwortlicher Weise mit Mathematik zu beschäftigen, und zwar mit einer Mathematik, die über das hinausgeht, was in der Schule gelehrt wird.

Der Mathematik-Wettbewerb wird bei erfolgreicher Teilnahme in bis zu vier Stufen (d.h. bis Jahrgangsstufe 10) durchgeführt. Er gliedert sich in drei Runden und ein Colloquium, die im Laufe von drei Jahren sukzessive durchgeführt werden.

  1. Bundeswettbewerb Mathematik

In seinen inhaltlichen Anforderungen orientiert sich der Wettbewerb an den Klassenstufen 9 bis 12/13. In der ersten Runde sind Gruppenarbeiten zugelassen, ab der zweiten Runde ist der Bundeswettbewerb Mathematik ein Einzelwettbewerb.

Schon wenn man eine der insgesamt vier anspruchsvollen Aufgaben der ersten Runde gelöst hat, kann man seine Arbeit einsenden.

  1. Mathematik Olympiade

Dieser Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler von Klassenstufe 5 bis 13. (verschiedene Niveaus)

1. Runde: 4-wöchige Hausarbeit, in der die Aufgaben sebstständig gelöst werden sollen. Bei entsprechendem Ergebnis wird die Teilnahme an der 2. Runde möglich.
2. Runde: mehrstündige Klausur
3. Runde: Klausur für diejenigen, die sich in der 2. Runde qualifiziert haben

  1. Mathematik ohne Grenzen

Mathematik ohne Grenzen ist ein Klassenwettbewerb, der die Fähigkeit zu mathematischem und fächerübergreifendem Denken fördert. Der Wettbewerb eröffnet Schülerinnen und Schülern über den Schulunterricht hinaus einen neuen Zugang zu mathematischen Fragestellungen und vermittelt aktiv Freude an der Beschäftigung mit Mathematik. In einem solchen Klassenwettbewerb führt nicht die Leistung des Einzelnen zum Erfolg, sondern ausschließlich Teamarbeit. Alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse werden gefordert und gebraucht, nicht nur diejenigen, die gute Mathe-Noten haben. Mathematik ohne Grenzen ist international ausgerichtet. Weltweit lösen Schülerinnen und Schüler am selben Tag die gleichen Aufgaben. Um die praktische Anwendung von Fremdsprachen zu unterstützen, ist jeweils eine Aufgabe in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch formuliert und muss auch in einer dieser Sprachen bearbeitet werden. 

Teilnehmen können Klassen der Stufen 9-11,der Juniorwettbewerb richtet sich an die 5. und 6. Klassen. 

Dieser Wettbewerb wird in einer Doppelstunde (90 Minuten) im Klassenverband durchgeführt.

Känguru – Wettbewerb der Mathematik 2017 am HHG

Zum 23. Mal in Folge fand in diesem Jahr der Känguru –Wettbewerb der Mathematik am 3. Donnerstag im März, also dem 16. März 2017, statt.

Den Namen „Känguru der Mathematik“ hat der Wettbewerb übrigens zu Ehren seiner australischen Erfinder erhalten. Heute nehmen 60 Länder aus aller Welt teil, z.B. Brasilien, Dänemark, Ghana, Türkei, Mexiko, Russland, Indonesien……

Deutschlandweit knobelten in diesem Jahr erstmalig über 900 000 Schüler und Schülerinnen aus etwa 10 950 Schulen 75 Minuten lang je nach Klassenstufe an 24 oder 30 Matheaufgaben der besonderen Art.

Hinter jedem vorgestellten alltäglichen Problem steckte eine kleine Matheaufgabe, und es ging darum, mit klugem Kombinieren und geschicktem Rechnen das Gesuchte zu finden.

Am Helmholtz-Gymnasium wurde der Wettbewerb für die Klassenstufen 5 – 7 angeboten. Insgesamt nahmen 111 Schüler und Schülerinnen aus den 5. und 6. sowie 24 Schüler und Schülerinnen aus den 7. Klassen teil.

Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl, eine Broschüre mit KänguruAufgaben und Lösungen sowie ein kleines Knobelspiel als Preis für alle. Derjenige mit dem weitesten Känguru – Sprung an einer Schule, d.h. der größten Anzahl von richtig gelösten aufeinander folgender Aufgaben, erhielt ein T-Shirt. Für besonders gute Leistungen wurden als 1., 2. und 3. Preise Experimentierkästen, Bücher, Strategiespiele oder Puzzles vergeben.

An unserer Schule erhielten folgende Schüler einen Preis:

1. Preis: Natalia Winitzki (5b) Benedikt Ziehl (5a) Christine Mayer (7d) Valentin Brocke (7d)

2. Preis: Emilio Klose (6c) Dennis Stöckle (6d)

3. Preis: Tino Masser (5b) Christoph Leo Igel (6d) Nina Burkholder (6d) Corinna Mayer (6d) Ida Hülsoff (7d)

Das Känguru- T-Shirt verdiente sich diesmal Emilio Klose aus der 6c mit 15 aufeinander folgenden richtig gelösten Aufgaben.

Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern und weiterhin viel Freude beim Knobeln, z. B. auch beim nächsten Känguru –Wettbewerb am 3. Donnerstag im März in 2018!!!

Mathe-Wettbewerbe 2017

10d in Haguenau
bei der Preisverleihung

Beim Landeswettbewerb Mathematik haben im März 2017 folgende SchülerInnen sehr erfolgreich die zweite Runde bestritten:
Anna Denk, 8c: 12,5 Punkte
Jaqueline Sifft,  8c: 13 Punkte
Jonathan Bollig, 8d: 14 Punkte
Tim Burkholder, 8d: 14,5 Punkte
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen haben sie sich für die 3. Runde im kommenden Schuljahr qualifiziert.

Paul Welsch, Klasse 6c, und Sebastian Maurer, MSS 11, haben in diesem Jahr bei der Mathematik Olympiade die dritte Runde erreicht.

Am 16.Mai 2017 war die Klasse 10d zur Siegerehrung bei Mathematik ohne Grenzen nach Hagenau (Frankreich) eingeladen. Die Klasse hat bei dem jährlich stattfindenden internationalen Wettbewerb einen hervorragenden 3. Platz belegt. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich nun über 200 Euro Preisgeld für die Klassenkasse freuen.

„Mathematische Modellierung“ am HHG 2017

In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule der Technischen Universität Kaiserslautern (http://komms.uni-kl.de) war es  möglich, das   Projekt „Mathematische Modellierung“ durchzuführen. Dazu durften wir die Mathematiker Lena Leiß, Patrick Capraro (ehemaliger Schüler des Helmholtz), Andreas Roth und Christian Neßler von der Technischen Universität Kaiserslautern begrüßen.Die Mathematiklehrer Jochen Weidig und Alexander Müller wählten für das Projekt ihre Klassen 8d und 9d aus, die sich mit den Problemstellungen der Mathematiker aus Kaiserslautern auseinandersetzten.

Folgende Problemstellungen standen dabei für die
Schülerinnen und Schüler zur Auswahl:

  • Wie sieht ein guter und sicherer Mountainbikesprung aus? Wie sollte eine Rampe in einem Mountainbike-Park aussehen?
  • Wie kann man Baumblätter erkennen/charakterisieren und den Baumarten zuordnen? Geht das auch mithilfe eines Computers?
  • Wie/wo müsste man bei Bergwanderungen weitere Brunnen zur Wasserversorgung anlegen? Welche Rolle spielt dabei der Streckenverlauf?
  • Karten mischen: Wie sieht eine gute Mischstrategie aus? Was bedeutet gut?
  • Zombies greifen die Menschheit an. Werden die Menschen überleben?
  • Schlangestehen an Supermarktkassen. Ist es vorteilhaft beim Anstehen die Schlange zu wechseln? Gibt es ein System, das kurze Wartezeiten garantiert?

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich zu Beginn des Projektes über ihr Smartphone Themen ihrer Wahl aussuchen und wurden dann dynamisch in Kleingruppen (bis max. 5 Schüler) einem von ihnen favorisierten Thema zugeteilt. Die sehr offenen Fragestellungen wurden dann selbstständig von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet, unter anderem auch durch den Einsatz von Computern und passender Software. Dabei stand das problemlösende Denken im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler schulten an diesen Tagen ihre Kompetenz des mathematischen Modellierens und verpackten Alltagsprobleme in mathematische Modelle.

Die Mathematiker der TU Kaiserslautern und die Mathematiklehrer standen während des gesamten Projektes für offene Fragen zur Verfügung ohne jedoch in die Arbeit der Gruppen aktiv einzugreifen.

Abschließend präsentierten und diskutierten die einzelnen Gruppen ihre
Ergebnisse vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Alexander Müller

Mathematische Modellierungswoche 2017

Vom 8. bis 13. Januar 2017 hatten die Schülerinnen und Schüler Jasmin Oswald, Sabrina Lenert, Niklas Mennig und Florian Bischoff (alle MSS12) zusammen mit Herrn Römer die Möglichkeit an der „Mathematischen Modellierungswoche“ in Oberwesel teilzunehmen. Diese Projektwoche wird von der TU Kaiserslautern veranstaltet und bietet die Möglichkeit sich mit mathematischer Modellierung über einen längeren Zeitraum zu befassen. In Kleingruppen wurden Themen rund um die E-Mobilität bearbeitet. So sollte zum Beispiel die Möglichkeit der Zwischenspeicherung von elektrischer Energie in den Akkus von E-Autos durch induktive Ladung auf Autobahnen geprüft werden, das Braess Paradaxon für Straßennetze bearbeitet werden oder ein Konzept für die Verteilung von Ladestationen für E-Autos in Kaiserslautern entwickelt werden.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in die Berufswelt von Mathematiker/innen, Informatiker/innen und Ingenieur/en/innen. Durch die Arbeit in Gruppen erweitern sie außerdem ihre Teamfähigkeit. Die Modellierungswoche wurde von allen Teilernehmerinnen und Teilnehmern positiv aufgenommen.

Mathematische Modellierungswoche in Traben Trarbach 2016

Vom 3. bis 8. Juli 2016 hatten die Schüler Isabell Gulich (13,M2), Clemens Brocke (13,M2) und Anatoli Kasanski (13,M2) zusammen mit ihrer Stammkursleiterin Frau Majeres-Pitzius die Möglichkeit an der „Mathematischen Modellierungswoche für Schüler/innen, Lehrkräfte und Referendar/e/innen“ in Traben-Trarbach teilzunehmen. Diese Projektwoche lehrt und fördert den Umgang mit mathematischer Modellierung und numerischer Simulation am Beispiel von Anwendungsproblemen (z.B. „Konstruktion eines Synthesizers“). Sie ergänzt, bzw. baut auf den Lehrplan in den Schulen auf. Die Schüler/innen erhalten einen Einblick in die Berufswelt von Mathematiker/innen, Informatiker/innen und Ingenieur/en/innen. Durch die Arbeit in Gruppen erweitern sie außerdem ihre Teamfähigkeit. Die Modellierungswoche fand bei allen Teilnehmern durchweg positive Resonanz.

von Isabell Gulich (MSS13)